Mit Gold die Folgen des Klimawandels bekämpfen

Aktuelles (Werbung) Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 06.09.2021

© PantherMedia / 578foot (YAYMicro)
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Die Flutkatastrophe in Deutschland, bei der zahlreiche Menschen ums Leben kamen, hat weltweit Bürgern und Politikern gleichermaßen die Dringlichkeit zum Handeln vor Augen geführt, um den Klimawandel zumindest zu begrenzen. Eine weitere Auswirkung der Erderwärmung ist dabei aktuell ein wenig in den Hintergrund getreten: anhaltende Dürreperioden und das in Folge immer knapper werdende Trinkwasser, das in Zukunft kaum ausreichen wird, um den Durst der Weltbevölkerung zu stillen.

Nur knapp drei Prozent des Wassers auf der Erde sind Süßwasser

Obwohl unser Planet zu 71 Prozent mit Wasser bedeckt ist, handelt es sich dabei zu 97 Prozent um das Salzwasser der Weltmeere, das für den Menschen ungenießbar ist. Der Rest ist trinkbares Süßwasser, allerdings sind davon knapp zwei Drittel in den Eiskappen der Pole und in Gletschern gebunden. Nach einem Bericht von UNICEF zum Weltwassertrag 2021 haben 2,2 Milliarden Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser, rund 785 Millionen davon nicht einmal eine Grundversorgung mit Trinkwasser. Bei fortschreitendem Klimawandel dürfte diese Situation perspektivisch noch viel dramatischer werden.

Durch Gold wird Meerwasser konkurrenzlos schnell trinkbar

Die Entsalzung von Meerwasser ist vor allem auf den meisten größeren Inseln und im Nahen Osten weitverbreitet. Zur Gewinnung von Trinkwasser  ist allerdings ein energieintensiver Prozess nötig, bei dem Schweröl oder Erdgas zum Einsatz kommen. Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung von Wissenschaftlern der Far Eastern Federal University und ITMO University in Russland ist es gelungen, Nanopartikel aus Titandioxid zu kreieren, die den Entsalzungsprozess von Meerwasser energieschonender durchführen. Nachdem die Wissenschaftler das Titandioxid mit Gold-Nanopartikeln ummantelt hatten, konnte der Entsalzungsprozess aufgrund der Fähigkeit des Edelmetalls, Sonnenstrahlen zu absorbieren und in Prozesshitze zu wandeln, um den Faktor 2,5 beschleunigt werden. Diese Entwicklung könnte die globale Trinkwasserversorgung um einiges effizienter und kostengünstiger machen. Laut der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse auf www.news-medical.net dienen die Gold-Nanopartikel außerdem zum Aufspüren von giftigen Substanzen im Wasser.

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