Goldpreis-Horizont: Das sagen die Analysten

Aktuelles (Werbung) Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 18.08.2021

Nach dem plötzlichen Einbruch vor knapp zwei Wochen hat sich der Goldpreis wieder erholt und rangierte am Dienstag knapp unter 1.800 US$ pro Unze. Der Flash-Crash war jedoch schon der zweite Preiseinbruch binnen kurzer Zeit, da die Ankündigung der US-Notenbank, 2023 die Leitzinsen zu erhöhen, ebenfalls einen temporären Fall des Goldpreises ausgelöst hatte. Ist dies der Anfang eines Bärenmarktes oder wird sich Gold angesichts des Beginns eines neuen Inflationszyklus weiter erholen und womöglich den Höchststand von August 2020 übertreffen?

Skeptiker halten einen Preisrückgang bis auf 1.670 US$ für möglich

Analysten sowohl der Société Générale als auch der Credit Suisse halten nach Angaben des Edelmetallportals Goldreporter.de beim Goldpreis charttechnisch einen Test der wichtigen Support-Zone bei 1.677/1.670 US$ für möglich. Diese Unterstützung sollte nicht durchbrochen werden, sonst wären weitere Kursverluste möglich. Widerstände beim Preisanstieg sieht die Société Générale bei 1.792 bzw. 1.835 US$ pro Unze. Als Begründungen werden vor allem der Kursanstieg des US-Dollar und die wieder steigenden Renditen in den USA angeführt.

Optimisten prognostizieren Durchbrechen der 2.000-US$-Marke bis Jahresende

Sabine Schels und Daniel Sharp, Analysten bei Goldman Sachs, sehen laut dem kanadischen Business News Network BNN die Unze Gold zum Ende des Jahres eher bei 2.000 US$ oder mehr. Sie zählen vor allem auf ein Nachfragehoch bei Privatanlegern, Goldkäufern und Zentralbanken. Die Analysten der Commerzbank beurteilen nach Angaben von Goldreporter.de ebenso wie ihre Kollegen von der Standard Chartered Bank das Durchbrechen der Aufwärtstrendlinie von 2019 bis 2021 zwar als schädlich, sehen aber keine Anzeichen für einen fundamentalen Trendwechsel bei Gold. Die Standard Chartered Bank prognostiziert einen Durchschnittspreis von 1.820 US$ pro Unze Gold für das dritte Quartal und erwartet vor allem wegen der anhaltend negativen Realzinsen einen weiteren Preisanstieg im vierten Quartal 2021. Nicht vergessen ist außerdem die Inflation, die bislang von den Märkten als kurzfristig bewertet wird, sich jedoch als hartnäckiger als erwartet erweisen könnte. Der momentane Anstieg der Erzeugerpreise in den USA könnte ein Indiz dafür sein.

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