Französische und deutsche Gold-ETCs verzeichnen die höchsten Zuflüsse

Aktuelles (Werbung) Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 12.05.2021

© Umicore
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Während in den ersten neun Monaten 2020 physisch besicherte Gold-ETFs und -ETCs mit Zuflüssen von mehr als 1.000 Tonnen Gold ein Allzeithoch erreichten, war das letzte Quartal des Jahres vor allem durch Abflüsse gekennzeichnet – ein Trend, der sich im ersten Quartal 2021 fortsetzte. Allerdings konnte die Erholung der privaten Nachfrage nach Goldschmuck, Goldmünzen und -barren den Abwärtstrend der gesamten Goldnachfrage konterkarieren, was einmal mehr belegt, dass die Nachfrage nach dem Edelmetall nicht nur von Krisensituationen, sondern auch Phasen wirtschaftlichen Aufschwungs – in diesem Fall der Erholung des asiatischen Marktes – befeuert werden kann.

Im ersten Quartal dominierten Abflüsse in den USA und Europa

US-amerikanische Goldfonds reagierten auf die Zinserhöhungen für Staatsanleihen und das gewaltige Corona-Hilfspaket der Biden-Administration mit signifikanten Abflüssen, die laut Daten des World Gold Council 86 Prozent der weltweiten Nettoabflüsse ausmachten. Für asiatische Gold-ETFs hingegen wuchs der Bestand um 1.046 Tonnen im ersten Quartal 2021, was einem Plus von 14,6 Prozent entspricht.

Erste Anzeichen einer europäischen Trendwende im April

Verzeichneten europäische Goldfonds und -ETCs in den ersten drei Monaten 2021 noch ein Minus von 2,6 Prozent, was Abflüssen von insgesamt 51,7 Tonnen Gold entspricht, zeigte sich im April ein anderes Bild. Aus den Abflüssen sind jetzt wieder Nettozuflüsse in Höhe von durchschnittlich 0,6 Prozent geworden, und die ETCs einzelner Länder haben sogar kräftig zugelegt. Allen voran Frankreich mit einem Plus von 7,3 Prozent, was den weltweit höchsten Zuflüssen von 216,7 Mio. US$ entspricht. An zweiter Stelle kommen deutsche ETCs mit Zuflüssen im Wert von 118,6 Mio. US$. Zum Vergleich: Chinesische Gold-ETFs legten im April 110,6 Mio. US$ zu. Der größte deutsche ETC Xetra-Gold verzeichnete im April Nettozuflüsse von 2,2 Prozent; im März hatten sich diese noch auf 0,4 Prozent beschränkt. Der zur Besicherung hinterlegte Goldbestand betrug Ende April 226,2 Tonnen.

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