Die Zahl des Monats: 8.000 US$

Aktuelles Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 01.04.2020

Als ein Schrotthändler auf einem US-amerikanischen Antiquitätenmarkt 2012 ein vergoldetes Ei für ca. 8,000 US$  kaufte, dachte er zunächst nur an den Materialwert des kunstvoll gearbeiteten, aber ansonsten völlig funktionslosen Schmuckstücks und wollte es eigentlich einschmelzen. Laut Informationen der Auktionswebsite catwiki.de tat der Schrotthändler das, was man nach einem Antiquitätenkauf stets (und eigentlich besser davor) machen sollte: Er recherchierte online und fand heraus, dass es sich bei dem goldenen Objekt um ein echtes Fabergé-Ei mit einem Schätzwert von ca. 20 Millionen € handelte.

Aus Heimweh entstand eine einzigartige Kunstform

Dass es überhaupt Fabergé-Eier gibt, ist dem Umstand zu verdanken, dass Alexander III., Zar von Russland, im Jahr 1885 bei dem russischen Goldschmied Peter Carl Fabergé ein goldenes Ei als Ostergeschenk für seine junge Gattin Maria Flodorovna in Auftrag gab. Fabergé hatte den Zaren bereits auf der Allrussischen Industrie- und Handwerksausstellung 1882 in Moskau mit seiner Juwelier- und Goldschmiedekunst begeistert. Grund für das ungewöhnliche Geschenk war das Heimweh der aus Dänemark stammenden Zarin. Das teure Ostergeschenk im Stil einer bestehenden Kunstsammlung des dänischen Königshauses erwies sich als Volltreffer: Maria Flodorovna war von der Kunstfertigkeit des ersten Fabergé-Eis überwältigt. Damit war eine Tradition geboren: Fortan schenkte Alexander seiner Gattin jedes Jahr Fabergé-Eier, insgesamt 52.

Eine höchst lukrative Ostereiersuche

Von den insgesamt 69 hergestellten Eiern – Fabergé produzierte auch einige für andere Adelige und vermögende Industrielle – sind nach den Wirren der russischen Revolution bis heute nur 60 wieder aufgetaucht. Von den restlichen neun kostbaren, mit Juwelen besetzten Goldeiern fehlt bislang jede Spur. Eines davon zu finden könnte sich in finanzieller Hinsicht als überaus lohnend erweisen, wie es das Beispiel des eingangs erwähnten Schrotthändlers eindrucksvoll belegt.

Bildrechte: © PantherMedia / Norbert Dr. Lange

 

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