Die EZB hat bis heute ihre Goldreserven um 133 Prozent erhöht

Aktuelles (Werbung) Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 22.09.2021

© Umicore
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Die Fremdwährungsreserven der Europäischen Zentralbank EZB dienen dazu, im Euroraum immer über genügend liquide Mittel zu verfügen, um im Bedarfsfall Devisengeschäfte ausführen zu können. Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat die EZB den Anteil der Goldreserven an den Fremdwährungsreserven fast ununterbrochen erhöht. Nach aktuellen Angaben des World Gold Council betrug der Goldanteil an den europäischen Währungsreserven zunächst 15 Prozent und hat sich bis heute auf 34,6 Prozent gesteigert.

Gold stellt die zweitgrößte Währungsreserve der EZB dar

Nach wie vor dominiert der US-Dollar die Fremdwährungsreserven, Gold als älteste und härteste Währung der Welt allerdings folgt dann schon auf dem zweiten Platz: 504,8 Tonnen umfassten die Goldreserven der EZB im Juli 2021 – eine Steigerung von rund 133 Prozent seit 1998. Auf Platz drei der EZB-Fremdwährungsreserven folgt der japanische Yen vor dem chinesischen Renminbi auf Platz vier. Die EZB ist damit jedoch keineswegs die Zentralbank mit den höchsten Goldreserven – weder total noch anteilsmäßig an den Gesamtreserven. Die September-Statistik 2021 des World Gold Council über die weltweiten Goldreserven verortet die EZB lediglich an zwölfter Stelle.

USA und Deutschland halten auch 2021 die höchsten Goldreserven

Ganz vorne rangiert – wie schon seit vielen Jahren – die Fed mit 8.133,5 Tonnen Goldreserven, die mit 78,8 Prozent der Währungsreserven auch gleichzeitig den größten Anteil an den Gesamtreserven der USA stellen. An zweiter Stelle folgt die Deutsche Bundesbank mit 3.359 Tonnen Goldreserven, die einen Anteil von 75,5 Prozent der gesamten deutschen Fremdwährungsreserven ausmachen. Auf Platz drei steht der internationale Währungsfonds IWF, an vierter und fünfter Stelle rangieren Italien und Frankreich. Die darauffolgenden Plätze belegen Russland und China dank extensiver Goldzukäufe in den letzten Jahren.

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