Der berühmteste goldene Moment der Filmgeschichte wird 55

Aktuelles Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 21.09.2018

Seitdem im Jahr 1895 der erste kommerzielle Kinofilm im Berliner Wintergarten aufgeführt wurde, hatten unzählige Filme Gold zum Thema. Der mit Abstand bekannteste ist das Anfang 1964 gedrehte James-Bond-Abenteuer "Goldfinger", dessen unvergessliche Kultszene mit dem vergoldeten Bond-Girl Shirley Eaton so ziemlich jeder Filmfan dieses Planeten kennen dürfte. Nachfolgend einige weniger bekannte Fakten rund ums Gold in "Goldfinger".

Aus einem "Gold-Girl" wurden zwei

Da Shirley Eaton, die bis dahin in erster Linie als "Hingucker" in seichten Komödien Furore gemacht hatte, gesundheitliche Bedenken hinsichtlich ihrer "Vergoldung" hatte, musste zuvor die weitgehend unbekannte Aktrice Margaret Nolan als Versuchskaninchen herhalten. Ihre Opferbereitschaft wurde belohnt: Rundum vergoldet durfte sie in der berühmten Titelsequenz von "Goldfinger" tanzen und verewigte sich auf diese Weise in dem Oscar-prämierten Film. Ihre eigentliche Rolle als Masseurin des Titelhelden dagegen war extrem kurz und für sich genommen sicher weniger erinnerungswürdig.

Fake News gab es schon lange vor den Sozialen Medien

Eaton, die im Film ganz mit Gold überzogen sicher eine der wertvollsten Leichen der Filmgeschichte spielte, hatte während der Dreharbeiten ein Ärzteteam zur Seite; außerdem wurde eine 15x15 cm große Fläche auf ihrem Rücken freigelassen, damit sie nicht mangels Sauerstoffzufuhr ersticken konnte, so wie auch der Tod ihrer Filmfigur in Goldfinger dem Zuschauer erklärt wurde. Worüber sich die Ärzte in den frühen 1960er Jahren stritten, darüber herrscht heute Gewissheit: Über die menschliche Haut wird längst nicht genug Sauerstoff aufgenommen, als dass eine komplette Vergoldung oder sonstige Bemalung des Körpers lebensgefährlich sein könnte. Die Gefahr hierbei liegt vielmehr in einer Vergiftung durch Substanzen, die dem Gold oder einer Farbe beigemischt sein könnten. Eaton überstand die Vergoldung jedenfalls völlig unbeschadet, was jedoch die Verbreitung des Gerüchts, die Schauspielerin sei bei den Dreharbeiten gestorben, nicht im Mindesten verhinderte. Da die Schauspielerin nach "Goldfinger" noch in acht weiteren Filmen mitwirkte, kann man das sich lange Zeit hartnäckig haltende Gerücht allerdings beruhigt als widerlegt ansehen.

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