Zahl des Monats: 2007 – ein iPhone für eine Unze Gold

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Vor knapp 20 Jahren kam das erste iPhone in den Handel und revolutionierte den Handy-Markt. Dabei war es nicht einmal das erste offizielle Smartphone. Diese Ehre gebührt dem Ericsson R380, das bereits 1999 erschien. Nichtsdestotrotz setzte sich das iPhone durch und gilt bis heute als Nonplusultra – auch was den Preis betrifft. Im Gegensatz zu fast allen anderen elektronischen Geräten wie PCs oder Großbildfernsehern ist das iPhone seit seiner Einführung 2007 immer teurer geworden. Zumindest wenn man in US-Dollar oder Euro bezahlt. In Gold hingegen war Apples Starprodukt niemals zuvor so günstig wie aktuell.

Preisentwicklung: iPhone seit 2007 stetig teurer

Das erste iPhone kostete damals 599 US-Dollar, was inflationsbereinigt aktuell rund 1.000 US-Dollar entspricht. Das neueste iPhone 18 Pro Max dagegen schlägt mit 1.699 US-Dollar zu Buche, das Duo sogar mit 1.999. Dies entspricht einem Preisanstieg von 184 Prozent gegenüber dem Urmodell. Diese Entwicklung lässt sich auch bei weiteren Modellen nachvollziehen, wie der „In Gold we Trust“-Report, Ausgabe September 2026, verrät: Bereits das zweite iPhone 2008 kostete 16,7 Prozent mehr als das Urmodell. Erhebliche Preissprünge brachten das iPhone 4 mit 21,5 Prozent Aufschlag zum Vorjahresmodell und ganz besonders 2017 das iPhone X mit 35,3 Prozent. Das iPhone 18 Pro Max ist das teuerste aller Zeiten.

Goldbesitzer: iPhone niemals zuvor so günstig

Wer 2007 das erste iPhone kaufen wollte, musste noch 0,92 Unze Gold auf den Tisch legen. Aktuell sind trotz des um 180 Prozent gestiegenen Verkaufspreises nur 0,38 Unze fällig. Der Grund hierfür ist einfach: Das iPhone ist seit 2007 durchschnittlich um 5,6 Prozent pro Jahr teurer geworden, Gold hat im gleichen Zeitraum dagegen um 10,7 Prozent pro Jahr an Wert hinzugewonnen – trotz der Kurskorrektur 2026.