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So antiyzklisch reagiert Gold auf Markteinbrüche

Aktuelles Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 04.10.2022

© Umicore

Gold ist fester Bestandteil vieler Anlegerportfolios, da das Edelmetall in „normalen“ Marktphasen keine Korrelation zu Aktien oder Anleihen aufweist. Ganz anders sieht es in Krisenzeiten aus: Die Korrelation von Gold zu Aktien verschiebt sich dann von einer neutralen Position ins Negative, d.h. tendenziell bewegen sich Goldpreis und Aktienkurse in entgegengesetzte Richtungen. Wie signifikant diese Bewegung in der Vergangenheit ausfiel, belegt eine neue Studie der Incrementum AG anhand eines Vergleichs des New Yorker Aktienindex S&P500 mit der Entwicklung des Goldpreises in Dollar zu Zeitpunkten besonders starker Markteinbrüche.

Auswertung von 15 US-Börsencrashs zwischen 1929 und 2022

Auch wenn es keine exakte Definition dafür gibt, verstehen Analysten unter dem Begriff „Börsencrash“ im Allgemeinen einen plötzlichen Aktienkurseinbruch auf breiter Front von mehr als 10 Prozent innerhalb eines Marktes. Davon ausgehend wurden in der Studie 15 Aktienmarkteinbrüche in den USA untersucht, angefangen vom New Yorker Börsencrash 1929, der die Weltwirtschaftskrise mitauslöste, bis hin zum Juni 2022, der den niedrigsten Stand des S&P 500 seit Jahresbeginn markierte. In 14 dieser Fälle performte Gold im direkten Vergleich im mittleren bis hohen zweistelligen Bereich besser als der Index, in einem Fall mit einem Plus von 185,67 Prozent sogar dreistellig.

In vielen Fällen überkompensierte Gold die Kursverluste

Von den 15 untersuchten Einbrüchen des S&P 500 konnte das Edelmetall in 9 Fällen die Kursverluste mit einem Plus von bis zu 137,47 Prozent deutlich überkompensieren, in einem weiteren Fall zumindest neutralisieren. In drei Fällen performte Gold zwar positiv, jedoch nicht ausreichend, um die Kursverluste aufzufangen. In einem Fall entwickelte sich das Edelmetall sogar negativ. Im Mittel hat Gold jedoch in den untersuchten Zeitpunkten die Verluste des S&P 500 um 8,87 Prozent überkompensiert. Natürlich ist die Studie der Incrementum AG eine rein empirische Betrachtung, die jedoch schon einige Rückschlüsse auf das mögliche Verhalten von Gold bei zukünftigen Markteinbrüchen zulässt.

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