dpn-Roundtable „Alternative Anlagen“

Aktuelles 01.05.2020

Beim dpn-Roundtable „Alternative Anlagen“ diskutierten Ende Februar Annette Olschinka-Rettig Geschäftsführerin des Bundesverbandes Alternative Investments, Herwig Kinzler Geschäftsleitung von RMC Risk Management Consulting, Jörg Schomburg Head of Institutional Sales DACH bei AXA Investment Managers Deutschland, Steffen Orben Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities, Stefan Bauer Country Head Germany und Head of Institutional Sales bei Franklin Templeton und Wolfgang Dressler VP Produktstratege alternative Investments bei PIMCO, wie institutionelle Investoren alternative Investments in die Portfolios einbauen. Es moderierten dpn- Chefredakteur Michael Lennert und Antje Schiffler Redakteurin dpn.

Key Facts:

  • Deutsche Investoren haben einen Nachholbedarf in Sachen alternative Investments.
  • Private Debt als Anlageklasse hat sich in den letzten Jahren besonders stark entwickelt.
  • Hedgefonds-Strategien stehen nicht hoch oben auf der Prioritätenliste und werden vor allem von erfahrenen Investoren gespielt.
  • Im Bereich der Edelmetalle liegt das Investoreninteresse auf Gold, weil es weniger volatil ist als andere Edelmetalle.
  • Messung und Vergleichbarkeit von ESG-konformen Investments gewinnt an Bedeutung.
     

Alternative Anlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Portfolio-Diversifizierung, so die einhellige Meinung der Roundtable-Teilnehmer. Zudem locken Komplexitäts- und Liquiditätsprämien. Dennoch tun sich deutsche Anleger oft schwer mit dem Einstieg. Dies liege auch daran, dass zunächst Wissen aufgebaut und Gremien überzeugt werden müssen, sagt Herwig Kinzler von RMC. Zudem muss das Vehikel für den Investor passen,so Wolfgang Dressler von PIMCO: Im PE-Bereich etwa werden meist Partnership-Strukturen aufgesetzt, die für deutsche Spezialfonds nur schwer erwerbbar sind.

In puncto Diversifikation müsse beachtet werden, dass besonders im Corporate Direct Lending viele Geschäfte die Finanzseite des entsprechenden Equity-Deals darstellen und diese daher korrelieren, gibt Stefan Bauer von Franklin Templeton zu bedenken. Als „Versicherung“ eines klassischen Portfolios nutzen Versorgungswerke bereits seit der letzten Krise 2007 die Asset-Klasse Gold, so Steffen Orben von Deutsche Börse Commodities. Wichtig bei der Entscheidung für eine AI-Asset-Klasse ist, wie weit der Credit-Zyklus bereits vorangeschrittten ist, gibt Jörg Schomburg von AXA IM zu bedenken. Der Roundtable fand statt, bevor sich das Ausmaß der Corona-Krise erahnen ließ. Bereits Ende März zeigt sich jedoch, dass die Assets ein Portfolio durchaus stabilisieren können. Die Auswirkungen divergieren zwischen den AI-Klassen aber stark, so Annette Olschinka-Rettig vom BAI.

Lesen sie das ganze Gespräch hier (Download PDF,©dpn)  

Bildrechte:© dpn

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