Pirscht der Goldpreis sich langsam nach oben?

05.12.2018 - Marktkommentar

von Michael Blumenroth

Wöchentlicher Marktbericht

Terminbedingt muss ich diese Woche schon am Mittwoch zur Feder greifen. Aufgrund der starken Marktbewegungen an den Aktien- und Anleihemärkten wollte ich den dieswöchigen Marktkommentar auch nicht ausfallen lassen.

USA im Fokus der Marktbeobachter

Wie erwartet stand nämlich das Treffen der Präsidenten der USA und Chinas, Trump und Xi, im Fokus des Marktinteresses. Überwog am Freitagabend im Vorfeld des Treffens und am Montag unmittelbar danach noch der Optimismus, dass die USA und China sich in irgendeiner Form auf einen „Handelsdeal“ einigen könnten, so verschwand dieser am Dienstag recht schnell wieder. Gleichzeitig gewannen die Konjunktursorgen wieder die Oberhand, und es werden von vielen Kommentatoren verschärft Zweifel an der Frage geäußert, ob die US-Notenbank im nächsten Jahr wirklich beherzt auf dem Zinserhöhungspfad weiter voranschreiten wird.

Überwiegend Verluste für US-Staatsanleihen

Gerade diese Konjunktursorgen hatten den kleinen Absturz der US-Leitindizes am Dienstag zur Folge. Auch in Asien und Europa gingen die Aktienindizes auf Tauchstation – von Jahresendrallye bis jetzt keine Spur. Spiegelbildlich dazu geht es aktuell für die Kurse der Anleihen nach oben, was bedeutet, dass die Renditen/Marktzinsen sinken. Signifikant ist hier besonders der Rückgang der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf bis zu 2,883 Prozent am Dienstag. Diese rentieren somit nur noch knapp über den zweijährigen Staatsanleihen. Sollte sich dies dahingehend ändern, dass die zweijährigen höhere Renditen als die zehnjährigen abwerfen, könnten einige Händler dies als Vorboten einer Rezession in den USA werten. Davon geht bis jetzt zwar kaum jemand aus; in der Vergangenheit kam es jedoch dann meist so. 

Gewinne für Gold in US-Dollar und Euro

Die sinkenden Renditen und der vorübergehend etwas schwächere Kurs des US-Dollar lockten denn auch einige Anleger zurück an den Goldmarkt. In US-Dollar betrachtet handelte das Gold am Freitagmorgen vergangener Woche bei 1.224 $/Unze. Nach einem Rücksetzer auf 1.217 $/Unze am Freitagnachmittag (als die Aktienmärkte noch haussierten) robbte sich der Goldpreis deswegen am Dienstagnachmittag aufwärts bis auf 1.242 $/Unze. Mit dem wieder festeren US-Dollar gab der Goldpreis dann ein kleines Stück der Gewinne wieder ab. Das edelste aller Metalle wird aktuell (Mittwochvormittag) bei 1.236 $/Unze umgesetzt.

Der Euro gab gegen den US-Dollar seit Freitag vergangener Woche leicht nach. So legte der Xetra-Goldpreis von 34,60 €/Gramm am vergangenen Freitagmorgen bis auf knapp unter 35,10 €/Gramm am Dienstagnachmittag bzw. 35,05 €/Gramm heute Morgen (Mittwoch) zu.

Handelskonflikt und Fed bleiben im Fokus

Heute bleiben die Börsen in den USA geschlossen (zum Gedenken an den am 30. November verstorbenen Ex-Präsident George H.W. Bush). Morgen stehen u.a. das OPEC-Treffen in Wien und am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda. Wirklich beschäftigen wird die Märkte aber sicherlich jede neue Entwicklung im Handelskonflikt USA-China und Äußerungen von Mitgliedern der US-Notenbank, die Hinweise auf den weiteren Zinspfad geben könnten.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich schon jetzt ein erholsames zweites Advents-Wochenende.

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