Leichte Zugewinne in einer recht ruhigen Woche

Marktkommentar Michael Blumenroth – 19.08.2016

Wöchentlicher Marktbericht

Es scheint, als hätten sich die Märkte an die etwas sommerlicheren Temperaturen angepasst. Zudem befinden wir uns ja auch auf dem Höhepunkt der Feriensaison. Genug Gründe und Entschuldigungen dafür, dass die bald abgelaufene Woche nicht als die aller-volatilste in Erinnerung bleiben wird.

Dabei hatten wir fast die gesamte Handelsspanne der letzten fünf Handelstage bereits am vergangenen Freitag erreicht. Beim Schreiben dieser Zeilen heute vor einer Woche wurde das edelste aller Metalle bei 1.340 US$/Unze umgesetzt. Wie damals schon kurz erwähnt wurden dann am Freitagnachmittag Daten zu den Einzelhandelsumsätzen in den USA veröffentlicht. Diese fielen recht bescheiden aus, was die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung in den USA aus Investorensicht schrumpfen ließ. Dies gab dem Gold Rückenwind, so dass es auf 1.355 US$/Unze anstieg. Zum Wochenschluss wurden aber bereits wieder Gewinne mitgenommen, so dass der Goldpreis sich am Freitagabend bei 1.335 US$/Unze ins Wochenende verabschiedete.

In dieser Woche stand nun wieder mal die Frage im Fokus, ob und wann die US-Notenbank nun das nächste mal die Leitzinsen anheben wird. Hier konzentrierten sich die vielleicht wichtigsten ‚Ereignisse‘ dieser Woche auf die fünf Minuten zwischen 14.30 Uhr und 14.35 Uhr am Dienstag. Zunächst wurden die US-Inflationsdaten publiziert. Diese lagen etwas unter den Erwartungen, was zur Folge hatte, dass der Goldpreis auf sein Wochenhoch bei 1.358 US$/Unze sprang. Wenige Minuten später äußerte sich William Dudley, der Präsident der regionalen Federal Reserve Bank von New York, dahingehend, dass er nicht ausschlösse, dass die Fed sogar schon am 21. September  diesen Jahres die Zinsen erhöhen könnte. Zwar sehen die Märkte dies als recht unwahrscheinlich an. Aber die Botschaft, dass die Investoren den Zinserhöhungswillen der Fed im Moment eher unterschätzen, kam an.

So fiel das Gold denn zurück auf 1.342 US$/Unze, handelte den Rest der Woche zwischen 1.340 US$/Unze und 1.355 US$/Unze und  in dieser Minute circa in der Mitte dieser Spanne, nämlich bei 1.349 US$/Unze. Ein kleiner Wochengewinn also immerhin und das ist für einen normalerweise extrem nachfrageschwachen Sommermonat ja nicht so schlecht.

Schwach handelte in dieser Woche der US-Dollar, der gegen viele Währungen wie Franken, Pfund Sterling, Yen und auch den Euro recht deutlich an Wert verlor. Grund hierfür wie erwähnt, dass die Investoren nicht mit Zinserhöhungen der Fed in naher Zukunft rechnen. Gegen den Euro setzte der Greenback z.B. knapp zwei Prozent von  1,1130 auf 1,1350 zurück. Dies blieb nicht ohne Auswirkungen auf den Kurs des Xetra-Goldes. Von 38,70 €/Gramm heute vor einer Woche, bzw. einem Wochenhoch bei 38,97 €/Gramm setzte es zurück auf aktuelle 38,30€/Gramm.  

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