Goldpreise können die Marke von 1.300 US$/Unze verteidigen

08.02.2019 - Marktkommentar

von Michael Blumenroth

Wöchentlicher Marktbericht

Nachdem die Märkte zu Beginn der Woche eher etwas uninspiriert handelten, griff am gestrigen Donnerstag die Risikoscheu wieder um sich. Gerade am Dienstag hatten sich u.a. die Aktienmärkte noch recht optimistisch und entspannt gezeigt; auch befeuert durch recht ordentliche Quartalsberichte einiger großer Unternehmen. Dabei konnte auch der US-Dollar etwas zulegen.

Sichere Häfen gefragt

Nachdem sich allerdings im Laufe der Woche negative Konjunkturdaten gerade auch aus Deutschland häuften, die EU-Kommission gestern die Wachstumsprognosen für Italien und Deutschland für 2019 deutlich reduzierte, und Donald Trump ein Treffen mit Chinas Präsident Xi zur Beilegung des Handelskonflikts in näherer Zukunft praktisch ausschloss, verabschiedete sich die Risikofreude von den Märkten und sichere Häfen waren gefragt.

Staatsanleihen legen zu

Dies ließ zwar einerseits den US-Dollar wieder etwas ansteigen (besonders gegen den kanadischen, australischen und neuseeländischen Dollar), sorgte aber gleichzeitig auch für Nachfrage nach Staatsanleihen speziell aus den USA und Deutschland (und somit für niedrigere Marktzinsen). Und auch für die Suche nach dem sicheren Hafen Gold. Somit konnte der Goldpreis einen Teil der Verluste vom Mittwochabend wieder aufholen.

Gold in US-Dollar im Wochenvergleich leicht schwächer

In US-Dollar betrachtet handelte das Gold am Freitagvormittag vergangener Woche bei 1.318,50 $/Unze. Kurz vor den US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitagnachmittag veröffentlicht wurden, kletterte der Goldpreis noch einmal auf 1.323,50 $/Unze. Nach den starken Arbeitsmarktdaten zogen allerdings kurzfristig die Marktzinsen/Renditen in den folgenden Tagen etwas an, so dass sich der Goldpreis vorübergehend etwas südwärts orientierte. Am Donnerstagmorgen wurde bei 1.302 $/Unze das bisherige Wochentief markiert. Mit der Suche nach sicheren Häfen konnte Gold dann wieder leicht an Wert gewinnen und notiert nun heute Morgen bei 1.309 $/Unze.

Leichter Wochengewinn für Xetra-Gold

Der Euro geriet gegen den US-Dollar nach einem starken Beginn dann doch etwas unter Druck. So handelt Xetra-Gold dank des schwächeren Euro marginal höher als am vergangenen Freitag und weiterhin auf einem 21-Montas-Hoch. Von 37,05 €/Gramm am vergangenen Freitagmorgen fiel er am Montag wegen des recht festen Euro auf das bisherige Wochentief bei 36,80 €/Gramm. Bis gestern Nachmittag kletterte er dann bis auf 37,20 €/Gramm – das erwähnte 21-Monats-Hoch. Er setzte seitdem nur leicht wieder zurück und notiert beim Schreiben dieser Zeilen bei 37,10 €/Gramm.

Wöchentlicher Ausblick

Der Goldpreis wird sicherlich weiter ein Auge auf die Entwicklung der Zinsen werfen, und gleichzeitig die Aktienmärke und den Handelskonflikt USA-China im Auge behalten. Tendenziell könnten im derzeitigen Umfeld sichere Häfen weiter gefragt bleiben.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein erholsames und nicht allzu windiges Wochenende.

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