Goldpreise knapp unter der Marke von 1.300 US$/Unze; gegen Euro betrachtet auf 18-Monats-Hoch

04.01.2019 - Marktkommentar

von Michael Blumenroth

Wöchentlicher Marktbericht

Nachdem die Goldpreise sich recht fest aus dem Jahr 2018 verabschiedet haben, geht es auch 2019 so weiter.

Aktuell erscheint der Bedarf an sicheren Häfen aus Sicht vieler Marktteilnehmer auch durchaus sinnvoll zu sein. Gleich zu Beginn des neuen Jahres schockte Apple die Aktieninvestoren mit einer Umsatzwarnung, woraufhin die Aktie in den USA nachbörslich zirka acht Prozent nachgab. Nur kurze Zeit später wurde es an den Währungsmärkten recht turbulent. In der asiatischen Zeitzone legte der japanische Yen innerhalb von Minuten zirka 4 Prozent gegen den US-Dollar zu. Noch viel deutlicher sprang der Yen gegen den australischen Dollar und die Türkische Lira aufwärts (bis zu knapp neun bzw. zehn Prozent). Dieser sogenannte Flash Crash verunsicherte die Investoren ebenso wie der deutliche Rückgang des vielbeachteten ISM-Index der Industrie in den USA, welcher auf eine bevorstehende Abkühlung der dortigen Konjunktur schließen lässt.

Sinkende Renditen für US-Staatsanleihen

Dies hatte zur Folge, dass an den Märkten mittlerweile nicht nur keine weiteren Zinserhöhungen für dieses Jahr seitens der US-Notenbank eingepreist sind, sondern – im Gegenteil – für 2019 vorsichtig Zinssenkungen eingepreist werden. Dies sorgte für einen deutlichen Rückgang der Renditen – also der Marktzinsen – der US-Staatsanleihen. Diese werfen sowohl im kurz- als auch im langfristigen Bereich kaum mehr ab, als aktuell an Zinsen für Tagesgeld in den USA gezahlt werden. So gab dann auch der US-Dollar seine Gewinne vom Mittwoch gestern wieder her. Und all diese Marktbewegungen halfen dem Gold ebenso wie die gestern sehr schwach tendierenden US-Aktienmärkte.

Gold in US Dollar stärker

In US-Dollar betrachtet handelte das Gold am Donnerstagmorgen vergangener Woche bei 1.272 US$/Unze. Es stieg seitdem recht geordnet und kontinuierlich bis auf 1.298,50 $/Unze heute Nacht an. Besonders seit Mittwochabend gaben ihm die schwache Entwicklung der US - Aktienmärkte und der US-Renditen einen zusätzlichen Schub. Das edelste aller Metalle wird aktuell nicht allzu weit vom Wochenhoch entfernt bei 1.294 US$/Unze umgesetzt.

Xetra-Gold steigt auf höchsten Stand seit Juni 2017

Der Euro handelte gegen den US-Dollar am Mittwoch fast zwei Cent schwächer, konnte sich aber seitdem wieder um zirka einen Cent erholen. So legte der Xetra-Goldpreis denn aber auch recht ordentlich von 35,90 €/Gramm am vergangenen Donnerstagmorgen auf 36,50 €/Gramm heute Morgen zu. Dies ist der höchste Preis seit Juni 2017.

Läutet Gold mit dem Jahreswechsel sein Comeback ein?

Der Goldpreis wird sicherlich auch weiterhin ein Auge auf die Bewegungen an den Aktienmärkten und die Marktzinsentwicklung in den USA werfen. Allmählich scheint der steigende Goldpreis auch Großinvestoren, die den Goldmarkt Mitte vergangenen Jahres verlassen haben, wieder zurück zu locken.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes, wenn auch laut Vorhersage winterlich nasses, Wochenende.

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