Goldpreise in Lauerstellung

Marktkommentar Michael Blumenroth – 17.01.2019

Wöchentlicher Marktbericht

Nachdem die letzten Marktkommentar-Zeilen vom 4. Januar stammen und mittlerweile der Abend des 16. Januar (Mittwoch) angebrochen ist, stelle ich beim Schreiben dieser Zeilen fest, dass es in der Zwischenzeit relativ geringe Preisveränderungen beim Gold gegeben hat.

Gold inmitten Shutdown und Brexit attraktiv

An anderen Märkten ist es durchaus zu  Bewegungen gekommen, so zum Beispiel an den Aktienmärkten, die nun doch einen recht ordentlichen Start ins neue Jahr hinlegten. Wobei hier ein gutes Zeichen ist, dass die Goldpreise nicht nachgegeben haben. Denn schließlich waren einige Positionen ja sicherlich zur Absicherung anderer Investments als sichere-Hafen-Positionen erworben worden, die nun vermeintlich hätten aufgelöst werden können. Auch an den Ölmärkten scheint die Stimmung nicht mehr ganz so konjunkturpessimistisch zu sein wie noch Ende des Jahres 2018. Allerdings kann man natürlich nicht leugnen, dass die (geo-)politischen Risiken weiterhin bestehen. Besonders augenfällig ist dies natürlich gerade in dieser Woche mit der Irrungen und Wirrungen um den Brexit. Die Themen Verschuldung Italiens und Griechenlands scheinen ebenso immer mal wieder aufzutauchen wie auch der nunmehr rekordlange Shutdown der US-Regierung. Dies könnte einige Anleger in ihrer Meinung bestärken, dass es nicht falsch wäre, dem Depot etwas Gold als Sicherheit beizumischen. Zumal die Zinserhöhungsphantasie sowohl in den USA als auch in Europa weiterhin auf niedrigem Niveau verharrt.

Preis in US-Dollar stabil

In US-Dollar betrachtet handelte das Gold am Freitagmorgen vorvergangener Woche bei 1.294 $/Unze. Noch am gleichen Nachmittag rutschte es auf 1.277 $/Unze ab, erholte sich aber schon am Montag, dem 7. Januar zurück auf 1.295 $/Unze und handelte seitdem in einer Seitwärtshandelsspanne von 1.280 $/Unze und 1.297 $/Unze. Das edelste aller Metalle wird aktuell nicht allzu weit von letzterem Niveau, nämlich bei 1.293 $/Unze umgesetzt.

Ähnliche Entwicklung in Euro

Der Euro handelte gegen den US-Dollar ebenfalls zumeist in einer wohldefinierten Handelsspanne zwischen 1,13 und 1,15 und aktuell ungefähr in der Mitte derselben. So setzte der Xetra-Goldpreis denn auch zunächst von 36,50 €/Gramm am vorvergangenen Freitagmorgen auf 35,95 €/Gramm am Mittwoch, dem 9. Januar, zurück. Er legte seitdem aber recht stetig wieder zu und notierte beim Schreiben wieder Zeilen fast wieder auf dem Ausgangsniveau, nämlich bei 36,45 €/Gramm und somit in der Nähe des höchsten Preises seit Juni 2017.

Märkte weiter unter dem Einfluss Großbritanniens und den USA

Der Goldpreis wird wohl auch die Bewegungen an den Aktienmärkten und die Marktzinsentwicklung in den USA in seine Preisentscheidungsfindung mit einbeziehen. Natürlich könnte die weitere Entwicklung der Geschehnisse rund um den Brexit für deutliche Volatilität oder aber auch für Entspannung an den Märkten sorgen (letzteres im Falle der Zustimmung zu einem ‚Soft Brexit‘).

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes, erholsames Wochenende.  

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