Gold kann vorübergehend auf ein neues Hoch für das Jahr 2017 steigen

Marktkommentar Michael Blumenroth – 03.02.2017

Wöchentlicher Marktbericht

Eine bis dato sehr erfreuliche Woche für die Freunde des edelsten aller Metalle. Hilfreich war hierbei sicherlich die zeitweilige Abschwächung des US-Dollar, der in Gestalt des DXY-Index am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit dem 14. Dezember zurücksetzte. Dies lag unter anderem darin begründet, dass der Handelsbeauftragte Donald Trumps, Navarro, Deutschland vorgeworfen hatte, von dem seiner Ansicht nach viel zu niedrigen Kurs des Euro zu profitieren. Sein Chef Trump brandmarkte unterdessen sowohl Japan als auch China als „Währungsmanipulateure“. Die Botschaft wurde an den Märkten so verstanden, dass die US-Regierung eine weitere Aufwertung des US-Dollar nicht wünsche. Auch die US-Notenbank gab am Mittwoch noch keine Hinweise, dass sie den Zinserhöhungszyklus eventuell beschleunige.

Die Goldpreise konnten ebenfalls Nutzen daraus ziehen, dass die Renditen der Staatsanleihen sich insbesondere gestern eher gen Süden bewegten. Zinsbringende Investments stellen somit also eine nicht mehr ganz so starke Konkurrenz dar.

Desweiteren scheint die teilweise etwas unabgestimmte und widersprüchliche Politik der neuen US-Regierung die Nachfrage nach sicheren Häfen wieder wachsen zu lassen. So waren im Wochenverlauf unter anderem auch der Franken und der Yen nachgefragt.

Alles in allem half dies dem Gold ordentlich auf die Sprünge. Wurde Gold am vergangenen Freitagvormittag noch um die 1.185 US$/Unze herum gehandelt und am gleichen Nachmittag gar bei 1.180 US$/Unze, so kletterte es seit Beginn der Woche relativ kontinuierlich aufwärts. Es erreichte gestern ein Wochenhoch, das gleichzeitig auch ein Hoch für 2017 war, nämlich 1.225 US$/Unze. Mit dem Wiedererstarken des US-Dollar gestern Nachmittag gab Gold dann leicht nach und handelt aktuell bei 1.213 US$/Unze.

Investoren in der Eurozone können sich ebenfalls über einen netten Wochengewinn freuen. Von 35,65 €/Gramm heute vor einer Woche kletterte der Xetra-Gold-Preis ebenfalls gestern auf ein Wochenhoch bei 36,45 €/Gramm. Ab gestern Nachmittag gab der Goldpreis dann auch gegen Euro betrachtet leicht nach, und zwar bis auf 36,20 €/Gramm heute Morgen. Aktuell handelt Xetra-Gold nun bei 36,30 €/Gramm.

Heute Nachmittag stehen die US Arbeitsmarktdaten auf der Agenda. Diese sollten einerseits keine hohe Relevanz haben. Ein sehr guter Arbeitsmarktbericht könnte allerdings die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed bereits im März etwas befeuern. Ansonsten warten wir auf weitere Hinweise zu dem Pfad, den die US-Regierung einschlagen wird.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Vorfrühlingswochenende – bevor dann ab Montag vermutlich wieder eine Kaltfront hereinzieht.

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