Die Zahl des Monats: 1,34 Prozent

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea holten die beiden siegreichsten Nationen, Norwegen und Deutschland, jeweils 14 Goldmedaillen. Mit insgesamt 39 errungenen Medaillen zeigte sich Norwegen als das erfolgreichste Teilnehmerland im Medaillenspiegel. Doch wie "golden" ist eigentlich so eine Goldmedaille? Laut Vorschriften des Internationalen Olympischen Komitees IOC besteht eine Goldmedaille aus 92,5 Prozent Silber, 6,16 Prozent Kupfer und ganzen 1,34 Prozent Gold, was bei der bislang größten jemals hergestellten Goldmedaille für die Olympischen Spiele in London 2012 einem Goldgehalt von gerade einmal 6 Gramm entsprach – bei einem Gesamtgewicht von 550 Gramm.

Warum heißt es eigentlich Goldmedaille?

Gold ist seit Menschengedenken der Inbegriff für etwas besonders Wertvolles und eignet sich somit hervorragend dafür, eine weltweit einmalige sportliche Leistung auszuzeichnen. Das ist aber nicht der einzige Grund für die Bezeichnung: Anfangs waren Goldmedaillen tatsächlich aus reinem Gold. Allerdings wurden diese das letzte Mal bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm verliehen.

Wie viel ist eine Goldmedaille wert?

Die bereits erwähnten rekordträchtigen Goldmedaillen der Olympischen Sommerspiele in London 2012 besitzen einen reinen Materialwert von rund 500 Euro. Der exakte Wert schwankt natürlich, da er von den aktuellen Preisen für Silber und Gold abhängig ist. Ob eine Goldmedaille eine Wertanlage darstellt oder nicht, hängt eher vom ideellen Wert als vom reinen Goldanteil ab. Während im Internet immer mal wieder alte Goldmedaillen schon für wenige hundert Euro verscherbelt werden, erzielte die Goldmedaille von Mark Wells, einem Spieler des US-amerikanischen Eishockeyteams "Miracle on Ice", das bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau siegte, bei einer Auktion stolze 310.700 $. Gäbe es dafür eine eigene olympische Disziplin, hätte Mark Wells für den erzielten Preis bei der Auktion gleich noch einmal Gold errungen.

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