Deutsche Privatanleger besitzen aktuell 9.089 Tonnen Gold

Aktuelles (Werbung) Arnulf Hinkel, Finanzjournalist – 06.05.2021

© PantherMedia /strelok
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Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie* der Reisebank und des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin hat die Corona-Pandemie dazu geführt, dass die ohnehin schon sehr goldaffinen Deutschen ihre Goldinvestments noch weiter ausgebaut haben. Rein rechnerisch besitzt jeder deutsche Erwachsene derzeit 75 Gramm Gold. Zum Vergleich: 2019 waren es 71 Gramm. Die Gründe dafür sind nach Aussage des Studienautors Jens Kleine die Suche der Anleger nach Werterhalt und Inflationsschutz sowie der Wunsch, einen realen Wert in der Hand zu halten.

2,7-mal so viel Gold wie die Bundesbank

68 Prozent der Deutschen sind laut der Studie entweder direkt in Gold in Form von Schmuck, Münzen oder Barren investiert, oder indirekt durch ETCs (börsengehandelte Rohstoffe), die zu 100 Prozent mit physischem Gold hinterlegt sind. Seit der letzten Erhebung 2019 sind 5 Prozent Erstkäufer von Gold hinzugekommen. Über ein Viertel der für die Studie Befragten gab an, in den letzten zwei Jahren Gold gekauft zu haben; die Investition betrug dabei durchschnittlich 4.250 €. Die Zufriedenheit von Goldbesitzern mit ihrem Investment ist mit 93,2 Prozent ebenfalls auf Rekordniveau. Zurzeit besitzen deutsche Privatanleger 9.089 Tonnen Gold. Zum Vergleich: Die Goldreserven der Bundesbank, die als Zentralbank die zweithöchsten Goldreserven weltweit hält, betragen nur 3,362 Tonnen.

Mehr junge Goldkäufer als je zuvor

Wer denkt, dass junge Erwachsene (18-26 Jahre) sich nur für Kryptowährungen interessieren, irrt: Laut der Studie haben mit einem Anteil von 23, 1 Prozent mehr junge Erwachsene während der Pandemie Gold erworben als der Rest der Befragten, von denen nur 15,6 Prozent das Edelmetall zukauften. Ein weiterer signifikanter Unterschied zwischen den jungen Erwachsenen und dem Rest der Anleger zeigte sich außerdem: Der Aspekt der nachhaltigen Herkunft des Goldes ist für sie mit einem Anteil von 69,3 Prozent deutlich wichtiger als dem Rest mit einem Anteil von 42,3 Prozent. Junge Erwachsene wären laut Umfrage auch eher bereit, mehr für nachhaltig produziertes Gold zu investieren als die anderen Befragten.

 

* Studie: Presseportal Reisebank, URL: https://www.presseportal.de/pm/116526/4904648

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