Museen und andere Ausstellungsorte sind in der Regel eher etwas für Herbst oder Winter. In diesem Sommer ist es allerdings in vielen Regionen Europas oft so heiß, dass Urlauber einige Stunden in klimatisierter Atmosphäre durchaus zu schätzen wissen. Goldliebhaber könnten deshalb einen Städtetrip in eine europäische Metropole mit dem Besuch interessanter Ausstellungen oder Events rund um das Thema Gold verbinden. Im Folgenden stellen wir einige Ideen für solche kombinierten Städte- und Gold-Trips vor.
Ausstellungen im deutschsprachigen Raum: von Berlin nach Basel
Berlin ist vielleicht nicht die schönste, aber garantiert eine der schillerndsten Städte Deutschlands. Goldliebhaber, die die Hauptstadt besuchen, sollten einen Blick in das Deutsche Technikmuseum werfen, wo die ganzjährige Ausstellung „Manufakturelle Schmuckproduktion – Mensch, Maschine, Meisterstück“ spannende Einsichten gewährt. Im Anschluss bietet sich noch ein Blick auf den 3.000 Jahre alten „Berliner Goldhut“ an, ein Meisterwerk der prähistorischen Goldschmiedekunst, der auf der Berliner Museumsinsel ausgestellt ist. Im Museum der Kulturen Basel in der Schweiz verspricht die Ausstellung „Gold – von Glanz- und Schattenseiten“ ab November 2026 eine ebenso poetische wie kritische Auseinandersetzung mit dem Edelmetall.
Ausstellungen in internationalen Metropolen: von London nach Paris
Eine der aufregendsten historischen Gold-Ausstellungen in Europa dürfte „Ramses und das Gold der Pharaonen“ sein, die 180 Artefakte aus ägyptischen Museen in Kairo mit virtuellen Elementen kombiniert. Die Ausstellung, die zurzeit im NEON im Battersea Power Station in London, Großbritannien, zu bewundern ist, hat nach Angaben des Museums weltweit bereits über 2 Millionen Besucher angelockt. Goldfans, die einen Ausflug in die Stadt der Liebe planen, können sich über die Wiedereröffnung der Galerie d'Apollon im Louvre in Paris, Frankreich, freuen. Die Galerie war nach dem spektakulären Einbruch in den Louvre geschlossen worden. Nun ist sie wieder als reiner Prunksaal zu besichtigen, da die Juwelen teils gestohlen, teils in einem Tresor gelagert wurden. Im Anschluss könnte die Ausstellung „Silla : l'Or et le Sacré“ („Silla: Gold und das Heilige“) im Musée Guimet, die noch bis Ende August 2026 Goldschmuck des koreanischen Königreichs von 57 v. Chr. bis 935 n. Chr. präsentiert, durchaus einen Besuch wert sein.