Die Mehrheit der deutschen Privatanleger ist davon überzeugt, dass eine Anlage in Gold, bei einer Haltedauer von mindestens drei Jahren, erfolgversprechender ist als jede andere Anlageklasse. Dies zeigen die jüngst veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Edelmetall-Handelsplattform pro aurum. Im Vorjahr bewerteten die Befragten der jährlichen Forsa-Umfrage Aktien noch als attraktivste Anlageklasse.
30 Prozent sehen Gold langfristig als erfolgversprechendste Anlageklasse
Mit einer Zustimmung von 30 Prozent der Befragten liegt Gold in der aktuellen Erhebung vor Aktien, denen 26 Prozent der Befragten langfristig die höchsten Renditechancen beimessen. Weit abgeschlagen rangieren mit einer Zustimmung von 17 Prozent Fondsanteile, während 6 Prozent der Befragten die sichere Anlageform der Fest- bzw. Termingelder bevorzugt. Anleihen, die insbesondere von eher risikoscheuen Privatanlegern häufig als Alternative zu Gold gesehen werden, wurden nur von 4 Prozent der Befragten als beste Anlageoption genannt.
Wie sind die deutschen Privatanleger tatsächlich investiert?
Während die Frage nach den attraktivsten Anlageklassen eher auf die Marktmeinung abzielte, geht die Umfrage auch auf die realen Besitzverhältnisse zum Thema Gold ein. Zurzeit sind 21 Prozent der deutschen Privatanleger in Gold investiert – mit klar steigender Tendenz: Seit 2016 hat sich die Zahl der Goldanleger verdreifacht. Kein Wunder, denn 80 Prozent der Befragten halten Gold für eine gute Ergänzung im Portfolio, 77 Prozent sind überzeigt, dass Gold eine sichere Anlage darstellt, und 66 Prozent halten das Edelmetall für eine geeignete Geldanlage für risikoaverse Privatanleger. Auch der potenzielle Beitrag von Gold für die Portfoliorendite ist ein wichtiger Faktor. Mit 60 Prozent gaben mehr Privatanleger als je zuvor ihn als Investitionsgrund in Gold an.