Fast 7 Wochen Skifahren für eine Unze Gold

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Hätte man in der letzten Skisaison in österreichischen Skigebieten für eine Unze Gold umgerechnet noch Tagestickets für fünf Wochen kaufen können, sind es in dieser Saison fast zwei Wochen mehr, nämlich 48 Tagestickets. Und das, obwohl die Skipässe wie jedes Jahr teurer geworden sind. Und wie jedes Jahr ist der durchschnittliche Preis für ein Tagesticket wieder deutlich stärker gestiegen als die Inflationsrate – wenngleich der Kostenanstieg von 4,8 Prozent im Vergleich zu 2024 mit 6,0% und 2023 mit 10,2% fast schon moderat genannt werden kann. Insgesamt sind die Skiticketpreise in den letzten drei Jahren aber um gut 22% gestiegen.

Skipass/Gold-Ratio auf 35-Jahres-Tief

Wie schon in den vergangenen Jahren, wurde im kürzlich veröffentlichten „In Gold we Trust“-Special das Verhältnis von Gold- zu Skipass-Preis für die aktuelle Skisaison in den elf größten österreichischen Skigebieten berechnet und mit jenen der letzten 35 Jahre verglichen. Dank der langanhaltenden Preisrallye des Edelmetalls können Goldanleger diesen Winter für eine Unze Gold rund 48 Tagespässe für ihr Lieblingsskigebiet kaufen. Damit wurde der in den vorigen Skisaisons aufgestellte Rekord von 35 Tagen noch einmal deutlich übertroffen. Im langfristigen Vergleich kostet ein Tagesticket dieses Jahr knapp 70 Prozent weniger Gold als in der Skisaison 1990/91. Damals wurde die Berechnung der Skipass/Gold-Ratio erstmals durchgeführt.

Gold bewährt sich als Wertspeicher

In den 35 Jahren seit 1990 hat sich der Goldpreis von einer Skisaison zur nächsten neunmal negativ entwickelt, dafür aber 26-mal positiv. Er hat die jeweilige Inflationsrate meist deutlich übertroffen. Die Skipass/Gold-Ratio belegt die Wirkung von Gold als Inflationsschutz besonders gut, da die Preise für Tages-Skipässe durchweg stärker gestiegen sind als die Inflationsrate in der Eurozone.