Das Sommerloch wirft seine Schatten voraus

Marktkommentar Michael Blumenroth – 22.07.2016

Wöchentlicher Marktbericht

Bevor wir zum wöchentlichen Kommentar kommen, sei ein Hinweis in eigener Sache gestattet. Da auch hierzulande die Sommerferienzeit nun begonnen hat und wir Bankmitarbeiter aus regulatorischen Gründen zwei zusammenhängende Wochen innerhalb eines Jahres Urlaub nehmen sollen, müssen die verehrten Leser/-innen an den nächsten beiden Freitagen  auf diesen wöchentlichen Kommentar verzichten. Zwar werde ich einen Teil des Urlaubs zuhause verbringen, aber darf wie erwähnt zwei Wochen lang nicht im Namen der Bank tätig sein.

Dies ist aber auch vielleicht gar kein so schlechter Zeitpunkt, um Ferien zu machen. Denn die Umsätze an den Börsen und die täglichen Kursschwankungen sind im Laufe dieser Woche doch auf arg bescheidene Niveaus gesunken. Auffällig war dies insbesondere an den Aktienmärkten. Hier krabbelten in den USA sowohl der Dow Jones Industrial Average-Index als auch der S&P500 in Trippelschritten von Montag bis Mittwoch jeden Tag auf neue Rekordhochs. Aber die täglichen Bewegungen waren in ihrem Ausmaß wirklich bescheiden. Nichtsdestotrotz zeigt dies eine etwas gestiegene Risikobereitschaft der Marktteilnehmer an.

Das Thema ‚Brexit‘ wird momentan an den Märkten kleingeschrieben. So stieg z.B. auch der DAX® wieder auf sein ‚Vor-Brexit-Niveau‘ an. Die Quartalsergebnisse der Firmen, die bis dato berichtet haben, waren häufig erfreulich. Die geopolitischen Risiken werden momentan an den Märkten etwas ausgeblendet. All dies sorgte tendenziell bis gestern für eher ansteigende Aktienkurse und somit gleichzeitig für den Verkauf von Assets, die als sogenannte ‚sichere Häfen‘ betrachtet wurden.

Dieses Schicksal erwischte im Verlauf dieser Woche auch den Goldpreis vorübergehend. Heute vor einer Woche hatte das edelste aller Metalle noch bei 1.332 US$/Unze gehandelt und war am Freitagabend auf 1.339 US$/Unze geklettert. Nach uninspiriertem Seitwärtshandel am Montag und Dienstag geriet der Goldpreis dann etwas unter Druck und purzelte Donnerstagnacht auf 1.311 US$/Unze. Von diesem Wochentief an ging es dann aber stetig wieder aufwärts. Aktuell notiert der Goldpreis ungefähr bei 1.326 US$/Unze. Wie wir sehen handelte Gold also in einer recht bescheidenen Handelsspanne.

Aufgrund des im Wochenverlauf nachgebenden Kurs des Euro gegen den US-Dollar konnte Xetra-Gold hingegen etwas zulegen. Notierte dieses am Freitagmorgen vergangener Woche bei 38,50 €/Gramm, so stieg es am Dienstag auf ein Wochenhoch am Montag bei 38,95 €/Gramm und ist heute Morgen bei circa 38,70 €/Gramm in den Tag gestartet.

In den kommenden beiden Wochen sollten die Zentralbanksitzungen und die daraus folgenden geldpolitischen Beschlüsse im Vordergrund stehen. Diese gibt es am 27. Juli in den USA, am 29. Juli in Japan und am 4. August in England. Für Japan und England werden hier weitere Lockerungsmaßnahmen (Zinssenkungen o.ä.) von vielen Marktteilnehmern erwartet.  Wichtig wird sicher auch der US-Arbeitsmarktbericht am 5. August.

Allen Lesern und Leserinnen wünsche ich eine gute Zeit, eventuell auch ein paar schöne Urlaubstage (hoffentlich ohne Regen) und wir lesen uns dann wieder am 12. August.

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