Auf ein Neues

Marktkommentar Michael Blumenroth – 06.01.2017

Wöchentlicher Marktbericht

Zunächst einmal ein frohes Neues Jahr für alle Leser/-innen dieser Zeilen. Bleiben Sie gesund und munter und mögen alle Ihre Investments Früchte tragen.

Diese Woche begann an den meisten Märkten etwas verspätet, da am Montag mit Ausnahme Mitteleuropas in den größten Handelszentren der Welt noch ein Feiertag im Kalender stand. Kaum öffneten dann am Dienstag aber die Terminbörsen, ging es an vielen Märkten – sicher auch bedingt durch die übliche Jahresanfangsnervosität – deutlich zur Sache.

Dabei erwischten die Edelmetalle einen guten Start ins neue Jahr hinein. Vielleicht kamen sie nicht ganz so stark aus den Startblöcken wie Usain Bolt, wenn dieser seinen Medaillen entgegen sprintet.

Aber recht erfreulich war der Jahresstart denn doch für die Anhänger der edlen Metalle.
Platin z.B. legte seit dem Jahresende sieben Prozent zu, Palladium gar mehr als neun Prozent. Ganz so enthusiastisch startete Gold nicht in das neue Jahr. Aber auch hier stehen aktuell in US-Dollar betrachtet circa 2,5 Prozent Gewinn zu Buche.

Wurde Gold am vergangenen Freitagvormittag noch um die 1.159 US$/Unze gehandelt und zum Jahresende bei 1.151 US$/Unze, so kletterte es bis gestern Nachmittag Schritt für Schritt aufwärts bis auf eine bisheriges Wochenhoch bei 1.185 US$/Unze. Im Verlaufe der heutigen Nacht bröckelte der Goldpreis etwas ab, und so wird das gelbe Metall nun bei 1.175 US$/Unze gehandelt.

Gründe für den Anstieg des Goldpreises gibt es einige. So verlor der US-Dollar seit Dienstagabend an Wert. Und dies, nachdem der DXY-Index von Reuters  noch am Dienstagnachmittag auf ein 14-Jahres-Hoch gestiegen war. Begleitet worden war dies von einem 14-Jahres-Tief des Euro eben gegen diesen US-Dollar. Nicht nur der US-Dollar setzte seitdem jedoch zurück; auch die Renditen der US-Staatsanleihen gaben im Wochenverlauf zur Überraschung der meisten Marktteilnehmer recht deutlich nach. Gute Konjunkturdaten (Einkaufsmanagerindizes der Industrie) weltweit und damit aufkeimende Konjunkturhoffnungen ließen die Nachfrage nach Edelmetallen und Basismetallen ebenso ansteigen wie eine dezente Suche nach sicheren Häfen – insbesondere auch aus China, wo es an den Terminmärkten für Yuan-Leihe-Kontrakte in dieser Woche recht turbulent zur Sache ging.

Auch Investoren in der Eurozone konnten sich bis dato in dieser Woche über Wertgewinne freuen – nur geringfügig gebremst vom leichten Anstieg des Euro gegen den US-Dollar. Von 35,45 €/Gramm heute vor einer Woche, bzw. 35,30 €/Gramm zum Jahresende kletterte der Xetra-Gold- Preis auf ein bisheriges Wochenhoch bei 35,99 €/Gramm am Mittwochmittag. Aktuell handelt es nun bei 35,70 €/Gramm.

Zum Wochenabschluss warten die Märkte auf die US-Arbeitsmarktdaten, die heute um 14.30 Uhr unserer Zeit veröffentlicht werden. Diese können potentiell immer marktbewegend sein, auch wenn dies nicht immer Sinn ergibt. Ein wichtigerer Termin dürfte jedoch am 20.01. anstehen, wenn Donald Trump im Weißen Haus Platz nehmen wird. Hier erwarten die Märkte gespannt die ersten Maßnahmen der neuen US-Regierung, so dass die nächste Woche eventuell noch eher durch eine abwartende Haltung der Marktteilnehmer charakterisiert sein dürfte.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende und dass Sie nicht allzu sehr frieren werden.

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Gold als eigene Anlageklasse: Interview mit Steffen Orben

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Herstellung von Edelmetallbarren bei Umicore

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